frühere Ausstellungen in der Galerie

Immer etwas ganz Besonderes

AXEL HEIL
1951         geboren in Pforzheim
1971-77   Staatl. Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Studium Malerei
1974-76   Universität Karlsruhe Studium Kunstgeschichte / Kunstwissenschaft1980-2015       Lehrtätigkeit Gymnasium am Deutenberg in Schwenningensowie     Waldorfschule, Wirtschaftgymnasium, St.Ursula Schulen, Volkshochschule /Kunstgeschichte

Ausstellungskonzepte/ Realisierung, Einführungen, Vorträge, Textbeiträge,langjährige Theaterarbeit Visualisierung; RhythmikMitbegründung Galerie „Brötzinger Art“, Pforzheim 1976, Mitarbeit bis 1979Vorstand Kunstverein Villingen-Schwenningen, Beirat Kunstkreis Tuttlingen

div. Einzelausstellungen,  Gruppenausstellungen und Installationen

 Genius Loci
Industrie 2.0
vom 1.7. – 13.8.2017
von Axel Heil

Text von Axel Heil zu seiner Ausstellung:

Der „Geist des Ortes“, also die Atmosphäre, der Charakter und hier vor allem die Vergangenheit des Ausstellungsraumes bzw. des Gebäudes in Aldingen ist das Grundmotiv der Gestaltung der Ausstellung.
Hier im „Altbau“ hatte die Produktion der Firma Flaig und Hommel in kleinem Rahmen begonnen: die typische Generation der vor allem mechanischen Maschinen mit ihren Geräuschen und Gerüchen, die Enge der Gesamtanlage, auch die „Un-schärfe“ der arbeitenden Menschen wegen ihren Bewegungen aber auch auf Grund der Zeit ihrer Existenz im Fabrikraum führen zu einer Wirklichkeit des Raumes.  Ebenso werden dieSpuren der Zeit an den Materialien sichtbar; Rost verändert das Eisen, die nächste Maschinengeneration entwertet die frühere und macht sie zu Schrott. Relikte bleiben und damit können Erinnerungsbrücken zwischen heute und früher entstehen, die allerdings nicht unbedingt genau zutreffen müssen, sondern die Kraft der Vorstellung, der Fantasie brauchen.

Die Architektur eines Fabrikraumes erzeugt wenig Wandfläche dafür große Fensterbereiche und großflächige Raumschnitte um die Produktion zu ermöglichen, eben einen Funktions-raum. Ein Galerieraum erfordert aber eher Hängeflächen an Wänden.

In der Ausstellungskonzeption werden nun diese Charakteristika zusammengeführt: einerseits die Raumvoraussetzungen und andererseits die Vergangenheit des Raumes. Großflächige Zeichnungen (2 x 1 Meter) mit Maschinendarstellungen, angedeuteten Personen und Architekturelementen gliedern den Raum in Kabinette. Um die so entstandene Enge wieder zu reduzieren sind diese Zeichnungen transparent; dadurch wird auch gleichzeitig die Existenz der Bildinhalte weniger deutlich.

In den Kabinetten finden sich mögliche Objekte aus früheren Produktionzeiten (Matrizen / Patrizen), Seiten aus Katalogen für mögliche Werkstücke. Zu diesen für die Ausstellung entstandenen Arbeiten kommen noch Bilder aus früheren Serien, die thematisch dem „Geist des Ortes“ entsprechen, der akkustisch durch einen speziell für die Ausstellung entstandenen Geräuschstrom verstärkt wird. Ein weiteres „Zitat“ der Vergangenheit ist eine ausgediente Maschine, die bei der Vernissage als Musikinstrument bespielt wird. Dazu kommen Posaunentöne, Worte zum Kernprodukt des Raumes – Mutter auf der Grundlage der Produktiongeräusche.

Axel Heil

 

2014 – 2015 MA Fotojournalismus, University of Westminster

seit 2008 Freischaffende Fotografin

1996 – 1999 BA Theater & Fotografie, University of Plymouth

diverse Ausstellungen und Preise im In- und Ausland

kikistreitberger.com

„Was wollt Ihr“
Fotoausstellung von Kiki Streitberger
vom 1.6. – 25.6.2017

Eröffnung am 1.6.2017 um 19.00 Uhr

Die Künstlerin Kiki Streitberger zeigt ihr neues Projekt „Was Wollt Ihr“.

In Deutschland wird in letzter Zeit ziemlich viel und laut kundgetan, was nicht gewollt wird: Keine Angela Merkel, keine Lügenpresse, bloß keine weiteren Flüchtlinge, keine Bevormundung und keine Ungerechtigkeiten. Jeder hat eine genaue Vorstellung von dem, was er nicht will. Viel schwerer fällt es jedoch den meisten zu definieren, was es ist, das sie eigentlich möchten. Um das herauszufinden, hat die Fotografin Kiki Streitberger spontan Unterstützer der AfD befragt, was es ist, das sie eigentlich wollen. Begriffe wie „Freiheit“, „Sicherheit“ und „Demokratie“, sowie „eine sichere Zukunft für ihre Kinder“, fielen hierbei am meisten. Diese Wünsche sind die gleichen, die die Flüchtlinge, die bei uns Zuflucht suchen, auch als Beweggründe für ihr Hierherkommen nennen.  Wenn wir alle dasselbe wollen, sollte es doch möglich sein, das auch zu erreichen. Schließlich handelt es sich doch nicht um Dinge die weniger werden, wenn wir sie alle haben. Ganz im Gegenteil. Voraussetzung ist jedoch, dass wir aufeinander zugehen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Für eine gute und sichere Zukunft. Für alle. Für Deutschland.

Das Projekt wird von der Katholischen Erwachsenenbildung Ludwigsburg  unterstützt.

 

 

Jeremias Heppeler versteht sich als internationaler, bildender Künstler, der Medien (Film, Bild, Text) analog und digital kombiniert und dabei versucht, neue, hybride Räume zu erschließen. Das Experiment der stetigen De- und Rekontexstualisierung steht im Zentrum seiner Arbeit.

Biografie
12.2.1989 geb. in Tuttlingen
2008 Abitur Tuttlingen
2013 Abschluss Bachelor-Studium der Germanistik und Geschichte Uni Konstanz
2015 Abschluss Master-Studium im Studiengang „Literatur-Kunst-Medien“ an der
Uni Konstanz Auslandsaufenthalte in Beirut und Moskau
seit 2015 freischaffende Tätigkeit als Künstler, Texter und Filmemacher

div. Auszeichnungen
zuletzt 2017 der Förderpreis der Stadt Konstanz für Bildende Kunst

div. Einzel- und Gruppenausstellungen

Ausstellung „Der Prozeßß“

Wir starten am Nullpunkt, in der scheinbaren
Bedeutungslosigkeit des weißen Rauschens.

Der Künstler Jeremias Heppeler hat  in unserem
Atelier ab 6.4.2017 neue Kunst entstehen lassen
und die hierbei entstandenen Arbeiten in einer
Ausstellung vom 23. April – 21. Mai 2017 gezeigt.
Die Vernissage mit einer Performance von
Christof Heppeler (Vater) fand am Sonntag, den 23.April
um 17.00 Uhr statt.

 

Herr Frank Burkard aus Rottweil beschäftigt sich hauptsächlich mit konkreten und elementaren Grundformen, die er u.a. in seiner Werkgruppe „Inlays“ in Holz als Tafelbilder umsetzt. Natürliche und verwitterte Fundstücke aus Holz bettet er in Flächen ein. Die Oberflächen werden mit Farbe und Buchenholzasche bearbeitet. Daneben widmet er sich auch der Malerei auf Leinwand sowie im Bereich der Grafik der Arbeit an Zeichnungen.

Frau Susanne Seeburger aus Irslingen zeigt Keramikobjekte aus schwarzem, weißem und gelbem Ton mit geritzter, geschabter, gekratzter Oberfläche. Bei den konvexen und konkaven Flächen lässt sich als Ausgangsform immer wieder die Grundform Kugel entdecken

Zu der Ausstellung:

„Es geht darum, dass wir uns in den beiden Stilen wohl im stillen Segment wieder finden“ (Frank Burkard)

Ausstellung „Schnittpunkte“

von Angelika Khan-Leonhard

Es handelt sich um farbintensive, ausdrucksstarke Bilder in der Technik: Acryl-, Öl- und Lack, sowie grafische Arbeiten, welche während der letzten drei Jahre der Schaffenszeit der Künstlerin entstanden sind.

Angelika Khan-Leonhard studierte in Freiburg an der Außenstelle der staatlichen Kunstakademie Karlsruhe und in Ravenna und Bolognia. Ihr künstlerischer Ruf beruht auf Ausstellungen im In- und Ausland sowie Entwicklung und Ausführung von konzeptionellen Arbeiten in der angewandten Kunst sowie Gestaltungen im öffentlichen und privaten Raum. Des Weiteren ist sie Kunstdozentin, Gründerin und Leiterin der Kunstschule „Artcollege“ in Schluchsee und leitet dort in den Sommermonaten verschiedene Meisterkurse für kunstschaffende aus ganz Europa.

Darüber hinaus ist Angelika Khan-Leonhard Autorin zahlreicher Publikationen und mehrerer Kunst- und Lehrbücher. Beispiele hierfür: Farbe-Fantasie- Raum, Neue Acryltechniken für individuelle Kunstwerke mit DVD.

Angelika Khan-Leonhard, Unterfischbach 5, 79859 Schluchsee www.angelika.khan-leonhard.com

Michaela A. Fischer

haut-nah

26.6. – 14.8.2016

Am Sonntag, den 26.6.2016 11.30 Uhr wurde die Ausstellung mit einer Einführung von Herrn Prof. Dr. Helge Bathelt eröffnet

Michaela A. Fischer stellte Skulpturen aus Rohbronze aus.

Es ist erstaunlich, wie wenig Form und Material nötig sind um aussagekräftige Werke entstehen zu lassen.

Gerade durch die konsequente Reduktion arbeitet sie Wesentliches heraus und berührt damit die Seele ihres Betrachters.

Michaela A. Fischer fertigt Ihre Figuren zunächt aus Wachsstreifen, um diese anschließend, durch die Technik des Wachsausschmelzverfahrens, zu filigranen Unikaten aus Bronze werden zu lassen. Michaela A. Fischer ist Bildende Künstlerin, deren berührende Werke hauptsächlich im öffentlichen und sakralen Bereich zu finden sind.

 

Franziska Teufel Malerei

„Zwischen Mensch und Material“

13.05.2016 – 19.06.2016

Standen in früheren, überwiegend farbintensiveren Arbeiten von Franziska Teufel fast immer der Mensch mit seinen Beziehungen und Befindlichkeiten im Mittelpunkt – dargestellt in einer auf das Wesentliche vereinfachten Bildsprache und erzählenden Malerei – so dominieren heute oft gegenstandslose, materialintensive, reliefartige Werke, manchmal entsteht auch eine Kombination von Mensch und Material.

Vorherrschend in den neueren Arbeiten sind diverse Naturtöne sowie die „Farbe WEISS“ in ihren vielfältigen Variationen. Die verwendeten natürlichen Materialien wie Wollfilz, Gesteinsmehle und Elastomere werden zu einfachen organischen Strukturen, deren reduzierte Farbigkeit genügt, um die beabsichtigte Spannung zu erzeugen – sie lassen beim Betrachter den Wunsch entstehen, die Bilder zu „begreifen“.

 

Willi Bucher „Stein-Werke“
vom 3.4.2016 – 08.05.2016

Eröffnung am Sonntag, den 3. April 2016 um 11.30 Uhr
Einführung: Albrecht Werkwigk

Der Steinbildhauer Willi Bucher aus Fridingen zeigte in der Galerie im Altbau formschöne Skulpturen und Larven aus Stein. Viele der Skulpturen erhalten ihre Inspiration durch Werkzeuge des steinbildhauerischen Gebrauchs. Diese tauchen in den Arbeiten des Künstlers immer wieder in stark stilisierter Form auf.

Raimund Selinka „Kompositionen nach der Natur“

vom 14.2.2016 – 26.03.2016

Eröffnung am Sonntag, den 14. Februar 2016 um 11.30 Uhr
Einführung: Ulrike Mühlich

Selinkas Malerei hat Ihren Ausgangspunkt in der Natur. Mit Wurzel- und Baumbildern hat er sich schon früh über Rottweil hinaus durch Ausstellungen In Spaichingen, Balingen, Tuttlingen und Hechingen einen Namen gemacht Die Gegenständlichkeit wird mehr und mehr reduziert, ins Abstrakte verfremdet. Dies reicht bis zu lyrischen Abstraktionen, die rein aus der Farbe leben, zu Farbrhythmen, von bestechender Bildkraft.

(Auszug aus der Laudatio von Egon Rieble von der Homepage von Raimund Selinka)

Fotoausstellung von Kiki Streitberger
„Travelling Light“

2015 haben über 300.000 Menschen die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer nach Europa gewagt. Sie geben ihr Leben und das ihrer Kinder in die Hände von Schmugglern, die versprechen, sie übers Meer zu bringen. Dicht gedrängt in kleinen, klapprigen Booten verbringen sie oft Stunden und sogar Tage ohne Nahrung und Trinkwasser. Sie hoffen, dass Rettung kommt bevor das Schiff untergeht.

Wir Menschen definieren uns nicht nur darüber, wer wir sind, sondern auch darüber, was wir haben. Wir messen Dingen eine Bedeutung bei, die weit über ihren Warenwert hinausgeht.
Ich habe syrische Flüchtlinge nach den Gegenständen, die sie auf ihrer Fahrt dabei hatten, befragt.

Fotos und Interviews aus diesem Projekt waren vom 6.12.2015 – 31.1.2016 in der Galerie zu sehen sein.

Daniel Erfle

Neben der Verwandlung von Holzblöcken in dünnhäutige, filigrane Stelen, fasziniert mich der Werkstoff Papier

Aus ganzen Bögen gerissen, mit Leim und Draht verstärkt oder an Fäden hängend, forme ich Figuren als Endlosschleifen.

Brigitte Teufel

Abstrakte Malerei

Sabine Maria Schirmer

Die Schönheit der Dinge lebt
in der Seele dessen, der sie betrachtet

David Hume

 

Frau Schirmer zeigte in der Galerie hauptsächlich Plastiken aus Ton. Ihre Arbeiten befassen sich mit dem menschlichen Körper sowie einzelnen Körperteilen. Dabei arbeitet sie mit verschiedenen Brenntechniken u.a. auch mit Raku, einer alten Brenntechnik aus Japan. Vervollständig wurde die Ausstellung mit einigen Gemälden von Frau Schirmer.

Thomas Finkbeiner

“Es ist ohnedies der Betrachter der das Werk macht – warum sollte der Künstler es dann vollenden?”
Marcel Duchamp